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Broschüren - Bildung

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Ökonomische Bildung

Bildungsagenda Schule 2008

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2000 – gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund – die Einführung eines eigenständigen Fachs „Wirtschaft“ an den allgemein bildenden Schulen ab Klasse 5 gefordert. 2003 haben sich Kultusministerkonferenz, Wirtschaftsministerkonferenz, die Spitzenverbände der Wirtschaft und der DGB in einem Eckpunktepapier gemeinsam für 200 Stunden Wirtschaftsunterricht in der Sekundarstufe I ausgesprochen. Seitdem ist der Anteil der ökonomischen Bildung in den Lehrplänen gestiegen und sind zunehmend Fächer oder Fächerverbünde mit einem größeren Wirtschaftsanteil entstanden. Die Wirtschaft nimmt in der Schule damit breiteren Raum ein.

Master of education

Für eine neue Lehrerbildung

Unsere Lehrer benötigen eine hochwertige Ausbildung, die sie auf ihre vielfältigen und schwierigen Aufgaben in der Schule optimal vorbereitet. Die bisherigen Ausbildungsgänge werden dem nicht gerecht. Sie sind häufig zu praxisfern, und oft fehlt vor allem die Vermittlung des didaktischmethodischen Know-hows. Die angehenden Lehrer werden in ihrer derzeitigen Ausbildung sowohl für das Unterrichtsmanagement als auch für ihre wachsende erzieherische Aufgabe nur ungenügend qualifiziert. Es überrascht daher nicht, dass sie mit ihrer Aus- und Fortbildung selbst unzufrieden sind. In einigen Bundesländern wird gegenwärtig an einer Reform der Lehrerbildung gearbeitet. Ohne eine Orientierung an einem klaren Leitbild für den Lehrerberuf werden diese Bemühungen aber Stückwerk bleiben. Wir Arbeitgeber haben mit unserer Publikation „Führungskraft Lehrer“ ein professionelles Leitbild angeregt, das wir als Orientierung und Maßstab für eine neue Lehrerbildung empfehlen.

Leitlinien für die Lehrerbildung

Bildungsagenda Schule 2008

Eine qualitativ hochwertige und zielführende Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte ist ein entscheidender Schlüssel für Bildung und Erziehung in unseren Schulen. In allen Bundesländern sind in den letzten Jahren Reformen in Gang gesetzt worden, die auf mehr Praxisnähe schon im Studium setzen, das pädagogische Wissen stärken und neue Herausforderungen – wie die Mitwirkung an der Schulentwicklung und die gewachsene Vielfalt der Schülerschaft – aufgreifen. Bundesweite Standards der Kultusministerkonferenz für die Lehrerbildung sollen zur Sicherung von Qualität und Mobilität beitragen.

Weiterbildung durch Hochschulen

Gemeinsame Empfehlungen

Bildung, Qualifizierung und Wissenserwerb sind heute lebenslange Prozesse. Es reicht nicht, in jungen Jahren eine Ausbildung zu durchlaufen und bis zum Ausscheiden aus dem Beruf mit diesem Wissen zu arbeiten; die Aktualität und Gültigkeit des erworbenen Wissens verfällt immer schneller. Die Veränderungen in der Arbeitswelt erfordern Anstrengungen jedes Einzelnen, die eigene Beschäftigungsfähigkeit („employability“) kontinuierlich zu sichern. Das gilt auch für Hochschulabsolventen.

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Deutschland muss "Bildungsrepublik" werden - Beschluss des Gemeinsamen Präsidiums von BDA und BDI

Bildung ist die zentrale Investition in die Zukunft Deutschlands. Von der Rendite dieser Investition profitieren alle, jeder Einzelne und das Land als Ganzes. Nur eine umfassende Bildung von Persönlichkeit und Berufsfähigkeit ermöglicht wirkliche Teilhabe an der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung. Nur mit gut qualifizierten Menschen können neue Ideen entwickelt und hochwertige Produkte und Dienstleistungen angeboten werden, die die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Standortes Deutschland sichern. Bildungspolitik ist auch die wirksamste und nachhaltigste Sozialpolitik, denn nur wer ausreichend auf die Anforderungen in der modernen Wirtschaft und Gesellschaft vorbereitet ist, kann selbstständig sein Leben gestalten, ohne dauerhafte Transferleistungen auskommen und berufliche Chancen realisieren.

Standortfaktor Schule

Begabung fördern, Lernen differenzieren

Wir brauchen in Deutschland neue Anstrengungen, um das Niveau der Schulbildung deutlich anzuheben. Das erklärte Ziel muss es sein, bei den nächsten internationalen Tests mit den Schulleistungen einen Spitzenplatz zu erreichen. Mit einer konsequenten Orientierung an hohen Standards, einer gezielten Förderung der Begabungen und einer Differenzierung des Lernens ist dies möglich.

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Integration durch Bildung

Potenzial von Migrantenkindern entfalten

Deutschland und die europäischen Staaten sind keine geschlossenen Nationalstaaten traditioneller Prägung mehr, sondern weltoffene Gesellschaften mit einer Vielzahl von Minderheiten. Migranten sind ein Bestandteil unserer Gesellschaft und Migrantenkinder ein wachsender Teil der Schülerschaft. Im Jahr 2004 lebten in Deutschland 7,3 Millionen ausländische Staatsbürger und rund 7 Millionen deutsche Staatsbürger, die im Ausland geboren sind und nach Zuwanderung die Staatsangehörigkeit erhalten haben. Jeder fünfte Einwohner in Deutschland und jeder fünfte Schüler hat heute einen Migrationshintergrund.

Eckpunkte einer investitionsorientierten Hochschulfinanzierung

Fehlende Investitionsanreize für die Bundesländer, mangelnde Nachfrageorientierung bei der Studienplatzfinanzierung und unzureichende Absicherung der privaten Studienfinanzierung führen zu einer zu geringen Bildungsbeteiligung und zu ungenügenden Studienplatzkapazitäten.BDA, BDI, IW Köln und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben gemeinsam Eckpunkte für die Hochschul- und Studienfinanzierung entwickelt, um den Wettbewerb um Studierende zu stärken, Investitionsanreize in Hochschulbildung zu schaffen und sozial Schwächere bei der Studienfinanzierung besser zu unterstützen.

Bildung schafft Zukunft

Das Bildungsprogramm der Arbeitgeber

In der Wirtschaft, in Politik und Gesellschaft erleben wir eine Vielzahl von neuen Herausforderungen, die neue Antworten verlangen. Die Leistungsfähigkeit der Unternehmen und die Stabilität der gesellschaftlichen und politischen Institutionen haben in den vergangenen Jahrzehnten viele dieser neuen Herausforderungen verdeckt. Deutschland macht sich daher verspätet auf den Weg. Auch wenn noch über die Art und Weise der Veränderungen diskutiert wird, hat sich jetzt ein Konsens gebildet, dass Reformen in den verschiedensten Bereichen notwendig sind und dass diese Reformen durchgreifend und grundlegend sein müssen.
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