Soziale Marktwirtschaft
Die Soziale Marktwirtschaft stellt den Menschen in den Mittelpunkt
Im Zentrum der Sozialen Marktwirtschaft steht der Mensch als Träger der unveräußerlichen Freiheitsrechte, mit einem natürlichen Drang nach persönlicher Entfaltung und wirtschaftlicher Existenzsicherung. Untrennbar damit verbunden ist das Prinzip der Eigenverantwortung eines jeden Menschen für seine Lebensführung und seine existenzielle Sicherung. Eigenverantwortung ist der grundlegende Beitrag eines jeden Menschen zur Gemeinschaft.
Nur wer die Verantwortung für sich selbst trägt, kann übergeordnete Verantwortung glaubhaft übernehmen. Es braucht deshalb Investitionen in Bildung und Qualifizierung, damit die Teilhabe aller noch besser verwirklicht werden kann. Jeder Einzelne muss die Chance erhalten, sich mit seinen jeweils eigenen Gaben und Fähigkeiten in die Gesellschaft und auch in die Wirtschaft einzubringen. Die Tugenden, die die Soziale Marktwirtschaft für die Entfaltung ihrer ökonomischen Dynamik voraussetzt – nämlich Selbständigkeit und Eigeninitiative, Kreativität und Verantwortungsbereitschaft – müssen aktiv gefördert werden und dürfen nicht durch falsche Anreize des Sozialstaats gelähmt werden.
Soziale Marktwirtschaft braucht Werteordnung
Der Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft ist von Voraussetzungen abhängig, die eng mit der Werteorientierung der Gesellschaft zusammenhängen. Es sind Werte wie Freiheit,und Verantwortung, auf denen unsere Wirtschaftsordnung fußt. Dabei geht es immer um die richtige Balance zwischen diesen Werten.
Die Soziale Marktwirtschaft funktioniert nur mit gesetzlichen Regeln und mit Verantwortung und Haftung für das eigene Handeln. Wer in der Sozialen Marktwirtschaft Vertrauen schaffen und erhalten will, muss glaubhaft und dauerhaft Werte vorleben und sein Handeln begreifbar machen.
Solidarität heißt, dass Menschen, die sich selbst nicht helfen können, Unterstützung von der Gemeinschaft erhalten. Dabei gilt aber, dass jeder das einzubringen hat, was er leisten kann. Freiheit versteht sich dabei nicht als „Freiheit von“, sondern als „Freiheit zu“ und ist damit eng mit dem Begriff der Verantwortung verbunden.
Bildungsauftrag Soziale Marktwirtschaft wahrnehmen
Angesichts einer komplexer werdenden Wirtschaftswelt kommt es immer stärker auf selbstständig denkende, informierte, frei entscheidende und verantwortungsbewusste Menschen an. Ökonomische Bildung muss deshalb den ihr angemessenen Stellenwert als ein Kernbereich einer zeitgemäßen Allgemeinbildung erhalten. Junge Menschen brauchen wirtschaftliche Grundkenntnisse und Kompetenzen, um mündige Staatsbürger sein zu können.
Die BDA fordert deshalb ein eigenständiges Unterrichtsfach „Wirtschaft“, die Entwicklung nationaler Standards und eine zielführende und hochwertige Aus- und Weiterbildung von Fachlehrern für die ökonomische Bildung. In Schulbüchern muss die Perspektive und Verantwortung von Unternehmern im Wirtschafts- und Arbeitsprozess, ihre Bedeutung für die Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung und ihr Beitrag zum Allgemeinwohl müssen stärker thematisiert werden, um Mut zum Unternehmertum zu machen.
Tarifautonomie – Säule der Sozialen Marktwirtschaft
Das Recht, Tarifverträge zur Regelung der Arbeitsbedingungen abzuschließen, ist Ausdruck des Subsidiaritätsprinzips der Sozialen Marktwirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften regeln gemeinsam die Arbeitsbedingungen, ohne dass der Staat darauf unmittelbar Einfluss nimmt. Die Sozialpartner haben in Deutschland mit rd. 74.000 Tarifverträgen ein differenziertes System von Arbeitsbeziehungen geschaffen, das die wirtschaftlichen Notwendigkeiten in einem Unternehmen mit der sozialen Teilhabe der Arbeitnehmer in den gewünschten Einklang bringt. Das Prinzip der Sozialpartnerschaft – der Wille zu einvernehmlichen Lösungen – ermöglicht Stabilität und sozialen Frieden, gestaltet soziale Gerechtigkeit und trägt maßgeblich zu Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand bei. Dies hat sich insbesondere in der Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt. Die erfolgreiche Krisenbewältigung in Deutschland wurde entscheidend durch die Verantwortungspartnerschaft der Tarifparteien ermöglicht.
Im Zentrum der Sozialen Marktwirtschaft steht der Mensch als Träger der unveräußerlichen Freiheitsrechte, mit einem natürlichen Drang nach persönlicher Entfaltung und wirtschaftlicher Existenzsicherung. Untrennbar damit verbunden ist das Prinzip der Eigenverantwortung eines jeden Menschen für seine Lebensführung und seine existenzielle Sicherung. Eigenverantwortung ist der grundlegende Beitrag eines jeden Menschen zur Gemeinschaft.
Nur wer die Verantwortung für sich selbst trägt, kann übergeordnete Verantwortung glaubhaft übernehmen. Es braucht deshalb Investitionen in Bildung und Qualifizierung, damit die Teilhabe aller noch besser verwirklicht werden kann. Jeder Einzelne muss die Chance erhalten, sich mit seinen jeweils eigenen Gaben und Fähigkeiten in die Gesellschaft und auch in die Wirtschaft einzubringen. Die Tugenden, die die Soziale Marktwirtschaft für die Entfaltung ihrer ökonomischen Dynamik voraussetzt – nämlich Selbständigkeit und Eigeninitiative, Kreativität und Verantwortungsbereitschaft – müssen aktiv gefördert werden und dürfen nicht durch falsche Anreize des Sozialstaats gelähmt werden.
Soziale Marktwirtschaft braucht Werteordnung
Der Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft ist von Voraussetzungen abhängig, die eng mit der Werteorientierung der Gesellschaft zusammenhängen. Es sind Werte wie Freiheit,und Verantwortung, auf denen unsere Wirtschaftsordnung fußt. Dabei geht es immer um die richtige Balance zwischen diesen Werten.
Die Soziale Marktwirtschaft funktioniert nur mit gesetzlichen Regeln und mit Verantwortung und Haftung für das eigene Handeln. Wer in der Sozialen Marktwirtschaft Vertrauen schaffen und erhalten will, muss glaubhaft und dauerhaft Werte vorleben und sein Handeln begreifbar machen.
Solidarität heißt, dass Menschen, die sich selbst nicht helfen können, Unterstützung von der Gemeinschaft erhalten. Dabei gilt aber, dass jeder das einzubringen hat, was er leisten kann. Freiheit versteht sich dabei nicht als „Freiheit von“, sondern als „Freiheit zu“ und ist damit eng mit dem Begriff der Verantwortung verbunden.
Bildungsauftrag Soziale Marktwirtschaft wahrnehmen
Angesichts einer komplexer werdenden Wirtschaftswelt kommt es immer stärker auf selbstständig denkende, informierte, frei entscheidende und verantwortungsbewusste Menschen an. Ökonomische Bildung muss deshalb den ihr angemessenen Stellenwert als ein Kernbereich einer zeitgemäßen Allgemeinbildung erhalten. Junge Menschen brauchen wirtschaftliche Grundkenntnisse und Kompetenzen, um mündige Staatsbürger sein zu können.
Die BDA fordert deshalb ein eigenständiges Unterrichtsfach „Wirtschaft“, die Entwicklung nationaler Standards und eine zielführende und hochwertige Aus- und Weiterbildung von Fachlehrern für die ökonomische Bildung. In Schulbüchern muss die Perspektive und Verantwortung von Unternehmern im Wirtschafts- und Arbeitsprozess, ihre Bedeutung für die Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung und ihr Beitrag zum Allgemeinwohl müssen stärker thematisiert werden, um Mut zum Unternehmertum zu machen.
Tarifautonomie – Säule der Sozialen Marktwirtschaft
Das Recht, Tarifverträge zur Regelung der Arbeitsbedingungen abzuschließen, ist Ausdruck des Subsidiaritätsprinzips der Sozialen Marktwirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften regeln gemeinsam die Arbeitsbedingungen, ohne dass der Staat darauf unmittelbar Einfluss nimmt. Die Sozialpartner haben in Deutschland mit rd. 74.000 Tarifverträgen ein differenziertes System von Arbeitsbeziehungen geschaffen, das die wirtschaftlichen Notwendigkeiten in einem Unternehmen mit der sozialen Teilhabe der Arbeitnehmer in den gewünschten Einklang bringt. Das Prinzip der Sozialpartnerschaft – der Wille zu einvernehmlichen Lösungen – ermöglicht Stabilität und sozialen Frieden, gestaltet soziale Gerechtigkeit und trägt maßgeblich zu Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand bei. Dies hat sich insbesondere in der Finanz- und Wirtschaftskrise gezeigt. Die erfolgreiche Krisenbewältigung in Deutschland wurde entscheidend durch die Verantwortungspartnerschaft der Tarifparteien ermöglicht.
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