Die Redebeiträge auf dem Deutschen Arbeitgebertag 2009
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Dr. Dieter Hundt
ArbeitgeberpräsidentEs geht wieder aufwärts in unserem Land! Das ist eine gute Nachricht ein Jahr nach dem Ausbruch der Finanzkrise. Aber haben wir wirklich den tiefsten Wirtschaftseinbruch in der Geschichte der Bundesrepublik bereits überwunden? Was muss jetzt geschehen, damit wir einen selbsttragenden Aufschwung schaffen? Was müssen wir jetzt tun, um die Wiederholung einer Finanzkrise unmöglich zu machen? Welche Weichen müssen wir jetztstellen, damit wir unsere Sozialsysteme nachhaltig und zukunftsfähig machen?
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Dr. Angela Merkel
BundeskanzlerinDas Jahr 2009 wird in die Geschichte mit der Tatsache eingehen, dass die Bundesrepublik Deutschland 60 Jahre alt geworden ist, aber auch den größten Wirtschaftseinbruch hatte, den es jemals in der Geschichte unseres Landes gegeben hat. Ich betone das immer wieder, weil es uns noch einmal die Dimension der Aufgabe vor Augen führt, vor der wir nun stehen. Denn ein Wirtschaftseinbruch von –5 % bedeutet einen etwa fünfmal größeren Einbruch als der bislang größte Einbruch in den 70er Jahren, der bei –0,9 % lag.
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Siegmar Gabriel MdB
SPD-ParteivorsitzenderMehr als ein Jahr ist vergangen, seit an der Wall Street die Investmentbanken in sich zusammenfielen. Ereignisse, die erst die Finanzkrise dramatisch verschärften und dann die weltweite Wirtschaftskrise auslösten. Wir standen am Rande des Abgrunds. Es drohte die Kernschmelze des globalen Finanzsystems mit nachfolgender wirtschaftlicher Depression.
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Rainer Brüderle MdB
Bundesminister für Wirtschaft und TechnologieMeine Damen und Herren, die bürgerliche Regierung der Mitte hat eine klare Mehrheit und einen klaren Wählerauftrag bekommen. Wir haben vor der Wahl gesagt, was wir machen wollen, und das setzen wir jetzt nach der Wahl um. Manche sind erstaunt darüber, dass man das, was man vorher sagt, auch macht – aber für uns ist es eine Verpflichtung und deshalb haben wir damit angefangen, die Wirtschaft zu stärken, indem wir sie steuerlich entlasten.





