Weiterbildung
Lebenslanges Lernen muss selbstverständlich werden
Die Berufliche Weiterbildung ist ein Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für die Beschäftigungsfähigkeit jedes Einzelnen. Beide müssen sich für den Erhalt und die Erweiterung von Kompetenzen engagieren. Aufwand und Kosten sind je nach individuellem Interesse und Nutzen zu verteilen.
Weiterbildung wird immer wichtiger, um mit der abnehmenden „Halbwertzeit des Wissens“ Schritt halten zu können. Kompetenzen müssen nicht nur an neue Anforderungen der modernen Technologien, der stärkeren Dienstleistungsorientierung und zunehmenden Internationalisierung angepasst werden; auch die demographische Entwicklung und längere Lebensarbeitszeiten machen eine ständige Anpassung bis ins fortgeschrittene Alter hinein erforderlich.
Maßstab für berufliche Weiterbildung ist die Bedarfsorientierung und Verwertbarkeit am Arbeitsplatz. Berufliche Weiterbildung wird zunehmend in den Arbeitsprozess integriert. Dies setzt, je nach Anforderungen des Arbeitsplatzes und Profil des Mitarbeiters, ein sehr individuell geprägtes Weiterbildungsverständnis voraus. Bedarfe und die Reaktionen darauf können sehr unterschiedlich aussehen. Pauschale Regelungen etwa in Form von gesetzlichen Weiterbildungsansprüchen oder Freistellungsregelungen werden dem nicht gerecht.
Unternehmen investieren Milliarden
Bereits heute investieren die Unternehmen 27 Mrd. Euro pro Jahr in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, denn die Firmen haben erkannt, dass qualifizierte Mitarbeiter Wettbewerbsfähigkeit sichern. Auch der Mitarbeiter ist gefordert, seine Kompetenzen in eigener Initiative weiterzuentwickeln. Denn nur wer weiter lernt, sichert sich berufliche Chancen und erhält seine Beschäftigungsfähigkeit.
Insgesamt gilt es, die Verantwortlichkeit für berufliche Weiterbildung je nach Nutzen und Interessen zu teilen. In der Regel profitieren Mitarbeiter und Unternehmen von Weiterbildung. Sie sollten sich daher beide am Aufwand beteiligen und Verantwortung übernehmen. Vor allem die Einbringung von Zeit stellt eine gute Möglichkeit zur Beteiligung des Einzelnen am Weiterbildungsaufwand dar. Aktuell finden noch drei Viertel der betrieblichen Weiterbildung in der Arbeitszeit statt. Hier ist ein stärkeres Engagement des Einzelnen erforderlich. So sind knapp 60 Prozent der Unternehmen bereit, noch stärker in Weiterbildung zu investieren, wenn die Mitarbeiter mehr Freizeit einbringen.
Rahmenbedingungen verbessern
Damit Betriebe und jeder Einzelne ihrer Verantwortung gerecht werden können, ist ein bedarfsgerechtes und differenziertes Weiterbildungsangebot entscheidend. Die Weiterbildungsanbieter stehen vor der Aufgabe, sich zu Dienstleistern mit individuellen Angeboten, in Form von Weiterbildungsberatung und -begleitung und Unterstützung prozessorientierten Lernens am Arbeitsplatz, weiterzuentwickeln. Hochschulen sind gefordert, ihr Angebot an wissenschaftlicher Weiterbildung auszubauen und konsequent an den Anforderungen der Unternehmen und Arbeitnehmer auszurichten, insbesondere auch in Form berufsbegleitender Angebote.
Die Verantwortung der Politik für Weiterbildung liegt vor allem in lernförderlichen Rahmenbedingungen. Neben einer Politik für Wachstum und Beschäftigung gehört eine messbare Qualitätsverbesserung im Bildungssystem dazu. Frühkindliche Bildung und Schule müssen Lernfähigkeit und -motivation stärken und damit die Basis für das lebenslange Lernen legen.
Zudem muss die Durchlässigkeit im Bildungssystem verbessert werden, damit im Verlauf des lebenslangen Lernens auf Abschlüsse neue Anschlüsse folgen. Dies gilt insbesondere zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung. Hierzu hört insbesondere ein offener und transparenter Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte. Zu mehr Durchlässigkeit müssen auch der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) und der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) beitragen. Sie sind bildungsbereichsübergreifend angelegt und machen die erworbenen Kompetenzen auf qualitativer Ebene vergleichbar – unabhängig davon, wo sie erworben wurden.
Maßstab für berufliche Weiterbildung ist die Bedarfsorientierung und Verwertbarkeit am Arbeitsplatz. Berufliche Weiterbildung wird zunehmend in den Arbeitsprozess integriert. Dies setzt, je nach Anforderungen des Arbeitsplatzes und Profil des Mitarbeiters, ein sehr individuell geprägtes Weiterbildungsverständnis voraus. Bedarfe und die Reaktionen darauf können sehr unterschiedlich aussehen. Pauschale Regelungen etwa in Form von gesetzlichen Weiterbildungsansprüchen oder Freistellungsregelungen werden dem nicht gerecht.
Unternehmen investieren Milliarden
Bereits heute investieren die Unternehmen 27 Mrd. Euro pro Jahr in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, denn die Firmen haben erkannt, dass qualifizierte Mitarbeiter Wettbewerbsfähigkeit sichern. Auch der Mitarbeiter ist gefordert, seine Kompetenzen in eigener Initiative weiterzuentwickeln. Denn nur wer weiter lernt, sichert sich berufliche Chancen und erhält seine Beschäftigungsfähigkeit.
Rahmenbedingungen verbessern
Damit Betriebe und jeder Einzelne ihrer Verantwortung gerecht werden können, ist ein bedarfsgerechtes und differenziertes Weiterbildungsangebot entscheidend. Die Weiterbildungsanbieter stehen vor der Aufgabe, sich zu Dienstleistern mit individuellen Angeboten, in Form von Weiterbildungsberatung und -begleitung und Unterstützung prozessorientierten Lernens am Arbeitsplatz, weiterzuentwickeln. Hochschulen sind gefordert, ihr Angebot an wissenschaftlicher Weiterbildung auszubauen und konsequent an den Anforderungen der Unternehmen und Arbeitnehmer auszurichten, insbesondere auch in Form berufsbegleitender Angebote.
Die Verantwortung der Politik für Weiterbildung liegt vor allem in lernförderlichen Rahmenbedingungen. Neben einer Politik für Wachstum und Beschäftigung gehört eine messbare Qualitätsverbesserung im Bildungssystem dazu. Frühkindliche Bildung und Schule müssen Lernfähigkeit und -motivation stärken und damit die Basis für das lebenslange Lernen legen.
Zudem muss die Durchlässigkeit im Bildungssystem verbessert werden, damit im Verlauf des lebenslangen Lernens auf Abschlüsse neue Anschlüsse folgen. Dies gilt insbesondere zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung. Hierzu hört insbesondere ein offener und transparenter Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte. Zu mehr Durchlässigkeit müssen auch der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) und der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) beitragen. Sie sind bildungsbereichsübergreifend angelegt und machen die erworbenen Kompetenzen auf qualitativer Ebene vergleichbar – unabhängig davon, wo sie erworben wurden.
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