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Ältere Arbeitnehmer
Der Kurswechsel hin zu mehr Beschäftigung Älterer und einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist erfolgreich. Es ist im ureigenen Interesse der Unternehmen in Deutschland die Leistungsfähigkeit Älterer gezielt zu nutzen.mehr
Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen
Die Erstreckung von Tarifnormen durch Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) auf nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer muss die Ausnahme in dem durch die Koalitionsfreiheit geprägten Tarifvertragssystem sein. Zur Koalitionsfreiheit gehört auch das Recht, nicht Mitglied einer Koalitionspartei zu sein und keine Tarifverträge abzuschließen.mehr
Altersarmut
Altersarmut ist in Deutschland erfreulicherweise selten. Nur 2,5 Prozent aller über 64-Jährigen waren am Jahresende 2010 auf Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen. Wenn immer mehr Bürger die Angebote zur zusätzlichen Altersvorsorge nutzen, bestehen gute Chancen, dass Altersarmut – trotz sinkendem Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung – auch in Zukunft die Ausnahme bleibt.mehr
Antidiskriminierung
Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind die vier so genannten Antidiskriminierungsrichtlinien in das deutsche Recht umgesetzt worden. Für die Richtlinien gab es keinen sachlichen Anlass. Hinter den Richtlinien stand allein der Wille, ein politisches Signal zu setzen. Solche Symbolgesetzgebung führt zu massiver Rechtsunsicherheit. Die Bundesregierung hätte daher allein durch ihr Veto diese Richtlinien verhindern können und müssen. Eingriffe solcher Regulierungstiefen sind der deutschen Zivilrechtsordnung fremd und mit der Vertragsfreiheit nicht zu vereinbaren.mehr
Arbeitnehmer-Entsendegesetz
Die am 24. April 2009 in Kraft getretene Neufassung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) lässt in Verbindung mit dem geänderten Mindestarbeitsbedingungengesetz nicht nur ein sehr weitgehendes staatliches Lohndiktat zu. Es könnten sogar mehrheitlich angewandte Tarifverträge ausgeschaltet werden. Dies ist eine erhebliche Gefahr für die Tarifautonomie.mehr
Arbeitnehmerdatenschutz
Deutschland verfügt über ein sehr hohes Datenschutzniveau. Dies gilt für das Verhältnis des Bürgers zum Staat, es gilt ebenso für das Verhältnis der Bürger untereinander, insbesondere auch für das Verhältnis Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Allerdings ist das geltende Recht teilweise unklar und intransparent. Dies führt zu vermeidbarer Rechtsunsicherheit.mehr
Arbeitskosten
Mit durchschnittlich 29,20 Euro je geleistete Arbeitsstunde im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lag Deutschland bei den Arbeitskosten im Jahr 2010 bis zu 32 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Im Verarbeitenden Gewerbe kostete eine Arbeitsstunde durchschnittlich 33,10 Euro. Eine Stunde Arbeit in der deutschen Industrie war damit 47 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt.mehr
Arbeitslosengeld II
Mit der Fürsorgeleistung Arbeitslosengeld II wurde ein wirksames Schutzsystem vor Armut errichtet, das jedem Hilfebedürftigen und seiner Familie eine menschenwürdige Existenz sichert. Allerdings besteht gerade im Bereich Arbeitslosengeld II noch erheblicher Aktivierungs- und Verbesserungsbedarf, um die weiterhin viel zu hohe Langzeitarbeitslosigkeit erfolgreich zu bekämpfen.mehr
Arbeitslosenversicherung
Die Arbeitslosenversicherung wird immer noch von gesetzlichen Fehlanreizen zum Verharren in Arbeitslosigkeit belastet. Diese müssen ebenso abgebaut werden, wie die milliardenschweren gesamtgesellschaftlichen Ausgaben, die der Gesetzgeber zu Unrecht den Beitragszahlern auferlegt hat.mehr
Arbeitszeit
Die durchschnittliche tarifliche Arbeitszeit in Deutschland gehört weltweit zu den kürzesten. Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei zunehmender Globalisierung brauchen die Betriebe daher mehr Gestaltungsspielräume auch beim Arbeitszeitvolumen.mehr
Ausbildungsmarkt
Betriebliche Ausbildung ist aufgrund ihrer Bedarfs- und Praxisorientierung Garant für gut qualifizierten Fachkräftenachwuchs. Sie steht aber vor Herausforderungen, v. a. durch die demografische Entwicklung.mehr
Ausbildungspakt
Der „Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftesicherung“, der erstmals 2004 zwischen Bundesregierung und Wirtschaft abgeschlossen wurde, hat trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen zu einer deutlichen Verbesserung der Situation auf dem Ausbildungsmarkt beigetragen. Das zentrale Ziel des Paktes, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten, konnte erfüllt werden.mehr





