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Übersicht aller Broschüren

Entgeltumwandlung für betriebliche Altersvorsorge

Beitragsfreiheit erhalten, Doppelbelastung verhindern!

Die betriebliche Altersvorsorge erlebt derzeit einen kräftigen Aufschwung. Seit 2001 ist der Anteil der Beschäftigten, die einen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge haben, von 52 auf 64 Prozent gewachsen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales verfügen inzwischen über 17 Millionen Beschäftigte über eine Betriebsrentenanwartschaft. Maßgeblich zum Wachstum der betrieblichen Altersvorsorge hat die Entgeltumwandlung beigetragen. Inzwischen nutzen mehr als 6 Millionen Arbeitnehmer die Möglichkeit, Teile ihres Lohns bzw. Gehalts über ihren Arbeitgeber in betriebliche Altersvorsorge zu investieren, um damit von den kostengünstigen Strukturen der betrieblich organisierten Alterssicherung zu profitieren.

Weiterentwicklung der Beitragsgestaltung des PSVaG

Dokumentation der BDA-Fachtagung

Die Frage einer risikoorientierten Weiterentwicklung der Beitragsgestaltung des Pensions-Sicherungs-Vereins und damit der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersvorsorge ist nicht mehr ganz neu. Schon in der Vergangenheit hat es vereinzelt entsprechende Forderungen gegeben. Allerdings wäre eine rein risikoorientierte Beitragsgestaltung zumindest im bisherigen, nicht durchgängig kapitalgedeckten Finanzierungsverfahren des PSVaG kaum angemessen. Schließlich wird bislang nur ein Teil der jährlichen Leistungen des PSVaG für Neuschäden verwandt, ein anderer Teil dient dagegen der Ausfinanzierung der Betriebsrentenanwartschaften aus Insolvenzen vergangener Jahre, hat damit also nichts mit dem Insolvenzrisiko der heutigen Mitglieder zu tun.

Für ein beschäftigungsförderndes Mitbestimmungs- und Tarifrecht

Die deutsche Wirtschaft steht vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Die Arbeitswelt ist im 21. Jahrhundert einem ständigen Wandel unterworfen. Gleichzeitig verschärfen sich die Wettbewerbsbedingungen nicht nur in Deutschland sondern weltweit. Die Unternehmen müssen veränderten Anforderungen schnell und effektiv begegnen.

Mitbestimmung Modernisieren

Bericht der Kommission Mitbestimmung

Die Präsidien von BDA und BDI haben Anfang 2004 die gemeinsame Kommission Mitbestimmung mit dem Auftrag eingesetzt, ein Konzept für eine erneuerte und moderne Mitbestimmung für die Bundesrepublik Deutschland zu erarbeiten. Die Kommission legt hiermit den Bericht über die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Der Bericht bezieht sich auftragsgemäß sowohl auf die Unternehmensmitbestimmung im Rahmen der Unternehmensverfassung als auch auf die betriebliche Mitbestimmung im Rahmen der Betriebsverfassung. Die Kommission bejaht den Grundsatz der Mitbestimmung in Betrieb und Unternehmen als Partizipation und Mitverantwortung der Arbeitnehmer an der betrieblichen und unternehmerischen Entwicklung.

Bremsklötze beseitigen, Beschäftigung schaffen

Die Überregulierung des Arbeitsmarktes hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Vor allem mittelständische Betriebe sind verunsichert, überblicken das Dickicht des Arbeitsrechts nicht mehr. Der zunehmende internationale Wettbewerb fordert immer mehr Flexibilität von den Unternehmen. Der starre, unflexible Arbeitsmarkt und das überregulierte Arbeitsrecht blockieren aber häufig die erforderlichen Veränderungen und werden zur Beschäftigungsbremse.

Bürokratiekostenabbau mit dem Standardkostenmodell

Erläuterungen von BDI und BDA zu Zielsetzungen und Methodik

Die überbordende Bürokratie ist für die deutsche Wirtschaft ein zentrales Hemmnis. Mit dem Beschluss, die Kostenbelastung, die der Bundesgesetzgeber den Unternehmen durch Informationspflichten auferlegt, bis 2011 um 25 % zu reduzieren, ist die Bundesregierung auf dem richtigen Weg. Die Wirtschaft kann nach ersten Schätzungen aufgrund der niederländischen Erfahrungen um jährlich etwa 20 Mrd. Euro entlastet werden und ist bereit, ihren Teil dafür zu leisten, dass das Ziel erreicht wird.

Bürokratieabbau jetzt

Vorschläge zur Entbürokratisierung des Arbeits- und Sozialrechts

Die deutsche Bürokratie und der sich oftmals selbst verwaltende Bürokratieapparat sind über die Jahre immer weiter gewachsen. Sie sind zu geld- und zeitfressenden Kraken geworden, die Deutschland im Würgegriff halten. Sinnvolle Regelungen stehen einträchtig neben überflüssigen, unverständlichen und veralteten. Aber alle sollen befolgt werden. Wer sich im Paragraphendschungel verirrt, muss mit teuren Folgen rechnen. Die bürokratischen Fallstricke hemmen Innovation und Investition.

Für eine neue Balance in der modernen Tarifautonomie

Die BDA tritt für eine Modernisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen der Tarifautonomie ein. Wir wollen eine neue Balance zwischen Tarif- und Privatautonomie, mehr betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Betriebspartner in den Branchentarifverträgen und ein Gleichgewicht der Tarifpartner bei Tarifverhandlungen. Streik und Aussperrung sind Relikte einer vergangenen Epoche unter besonderen historischen, heute nicht mehr existierenden wirtschaftlichen Bedingungen. Die heutigen Arbeitsbedingungen sind durch eine technologisch entwickelte, höchst arbeitsteilige, weltweit miteinander verflochtene und im globalen Wettbewerb stehende Wirtschaft gekennzeichnet.

Tarifautonomie statt Mindestlohn - 13 gute Gründe gegen einen gesetzlichen Mindestlohn

Mindestlohn macht arbeitslos!

Gesetzliche Mindestlöhne verhindern den Einstieg in Arbeit: Wer seit Jahren arbeitslos oder nur gering qualifiziert ist, verliert durch gesetzliche Mindestlöhne jegliche berufliche Perspektive. Er wird seiner Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz beraubt, da die geringe Produktivität seiner Arbeit keine höheren Löhne zulässt. Das ist das Gegenteil von sozialer Gerechtigkeit. Von einem Mindestlohn, den man nicht bekommt, weil es den Job nicht gibt, kann niemand leben. Deutschland braucht mehr Chancen auf Einstieg in Arbeit. Diejenigen, die heute draußen stehen, müssen neue und echte Einstiegschancen bekommen. Jeder berufliche Aufstieg setzt einen gelungenen Einstieg voraus. Wer gesetzliche Mindestlöhne verlangt, vertritt nicht die Interessen der 3,2 Millionen Arbeitslosen, die es in Deutschland immer noch gibt.

Bildungsbiografien und Berufskarrieren neu entwickeln

Für ein durchlässiges Bildungssystem

Bildung ist ein Standortfaktor mit zunehmender Bedeutung: Das Wachstum der Wirtschaft hängt immer mehr vom Wachstum des Humankapitals ab. Dass wir in Deutschland so viel besser sein müssen, wie wir teurer sind, ist in Politik und Öffentlichkeit weitgehend Konsens. Besser heißt dabei, qualifizierter, motivierter und innovativer zu sein. Deshalb sind wir auf jedes Talent im Land angewiesen und müssen alle unsere Potenziale voll nutzen.