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Geschäftsberichte

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Geschäftsbericht 2009

In den vergangenen zwölf Monaten war die Arbeit der BDA im Wesentlichen von der Wirtschafts und Finanzkrise geprägt. Zwar werden die Konjunkturprognosen nach oben korrigiert und zumindest gesamtwirtschaftlich wurde die Talsohle verlassen. Die deutsche Wirtschaft ist aber noch lange nicht über den Berg. Die Bewältigung der Krise wird auch im Jahr 2010 die Arbeit der BDA bestimmen.

Halbjahresbericht 2009

Finanz- und Wirtschaftskrise stellen unser Land vor beispiellose Herausforderungen. Die Zeichen für eine schnelle konjunkturelle Erholung stehen schlecht. Zwar verlangsamt sich der Rückgang der Industrieproduktion, die Geschäftserwartungen hellen sich leicht auf und die Notierungen an den Rohstoffmärkten haben seit Jahresbeginn wieder angezogen. Die sich abzeichnende Bodenbildung erfolgt jedoch auf niedrigem Niveau.

Geschäftsbericht 2008

Nach drei Jahren des Aufschwungs und einem noch erfreulichen Jahresauftakt 2008 befindet sich Deutschland nun auf dem Weg in die Rezession. Die globale Finanzmarktkrise hat in wachsender Intensität und Geschwindigkeit auch die deutsche Wirtschaft erfasst. In einigen Branchen ist die Auftragslage dramatisch eingebrochen und die Auswirkungen der Finanzmarktkrise schlagen sich nachhaltig auf die gesamte Wirtschaft nieder. Die Geschäftserwartungen haben sich verschlechtert und die Prognosen für die künftige wirtschaftliche Entwicklung sind von großer Ungewissheit geprägt.

Halbjahresbericht 2008

Selbst starke Wachstumsbremsen, wie die steigenden Preise oder die internationale Finanzmarktkrise, konnten der Konjunktur in Deutschland im ersten Halbjahr 2008 überraschend wenig anhaben. Die Wachstumsprognosen sind wieder über die Schwelle von 2 % gehoben worden. Mit weniger als 3,2 Mio. Arbeitslosen im Juni 2008 erreichte Deutschland den niedrigsten Stand seit 16 Jahren. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland waren im April über 40 Mio. Menschen erwerbstätig.

Geschäftsbericht 2007

Deutschland hat im zweiten Jahr in Folge einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gibt es mehr als 40 Mio. Erwerbstätige. Die Arbeitslosenzahl erreichte den niedrigsten Stand seit 14 Jahren. Die Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte nimmt ab, das Staatsdefizit geht zurück, die Wirtschaft befindet sich insgesamt in einer robusten Verfassung und wächst solide, wenn auch abgeschwächt.

Halbjahresbericht 2007

Der deutsche Konjunkturmotor läuft – die Chancen für einen anhaltenden und kräftigen Aufschwung sind gut. Die Unternehmen sehen mit mehr Zuversicht in die Zukunft, sie investieren, sie schaffen Arbeitsplätze. Ursächlich für die positive Konjunkturentwicklung sind vor allem die Anstrengungen der Unternehmen, die sich mit teils harten Restrukturierungen den Herausforderungen der Globalisierung gestellt haben. Zudem hat eine flexible und moderate Tarifpolitik in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland im internationalen Vergleich an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen hat.

Geschäftsbericht 2006

Das vergangene Jahr hat durch einen wirtschaftlichen Aufschwung überrascht, mit dem auch Konjunkturexperten und alle Prognostiker nicht gerechnet hatten. Es stand unter dem Vorzeichen einer deutlich veränderten politischen Landschaft und einer inneren, organisatorischen sowie konzeptionellen Erneuerung der BDA. Die BDA hat sich als Dienstleister für ihre Mitgliedsverbände, als programmatischer und konzeptioneller Motor notwendiger Reformprozesse und in der Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftsverbänden weiterentwickelt und neu aufgestellt. Am 1. November haben sich die Präsidenten von BDA und BDI auf eine engere Zusammenarbeit der beiden Verbände verständigt.

Halbjahresbericht 2006

Nach Jahren der Flaute hat die Konjunktur in Deutschland endlich wieder Fahrt aufgenommen. Die deutsche Wirtschaft kann in diesem Jahr mit dem stärksten Wachstum seit dem Jahr 2000 rechnen, leider aber nicht mit einem nachhaltigen Aufschwung. Die derzeitige konjunkturelle Belebung darf nicht über die strukturellen Ursachen der langjährigen Wachstumsschwäche unseres Landes hinwegtäuschen. Die Überreglementierung des Arbeitsmarktes, die nach wie vor zunehmende Bürokratisierung, die für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu hohen gesetzlichen Lohnzusatzkosten, die im internationalen Vergleich zu hohe steuerliche Belastung der Unternehmen und die beschlossenen Steuererhöhungen sind verhängnisvolle Wachstumsbremsen.

Geschäftsbericht 2005

Zunehmend positive Wachstumsprognosen für 2006 zeigen, dass Deutschland angesichts seines großen Potenzials und seiner Chancen und angesichts eingeleiteter Reformen wieder auf einen leichten Aufschwung hoffen kann. Im Jahr 2005 war allerdings noch immer keine breit angelegte und selbsttragende wirtschaftliche Erholung festzustellen. Das vergangene Jahr steht jedoch für einen politischen Neuanfang. Die neue Bundesregierung hat die Chance, mit einem entschlossenen und zielgerichteten Kurs der Erneuerung unsere hausgemachten, strukturellen Probleme zu lösen, wieder nachhaltig Wachstum und Beschäftigung aufzubauen und zu sichern. Der Koalitionsvertrag reicht dazu allerdings nicht aus.

Halbjahresbericht 2005

Deutschland war auch im ersten Halbjahr 2005 weit davon entfernt, sich aus der angespannten wirtschaftlichen Lage zu befreien. Ein kräftiges Wirtschaftswachstum, wachsende Beschäftigung und eine wettbewerbsfähige Steuer- und Abgabenlast sind nach wie vor Zukunftsmusik. Vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund und angesichts der anstehenden Bundestagsneuwahlen hat die BDA eigene nachhaltige Konzepte für mehr Wachstum und Beschäftigung vorgelegt. Präsidium und Vorstand der BDA haben am 4. Juli 2005 in ihrem Beschluss »Wachstum und Beschäftigung fördern – das Reformkonzept der Arbeitgeber« beschrieben, woran Deutschland krankt und wie es sich wieder hocharbeiten kann. Deutschland braucht ein nachvollziehbares und nachhaltiges Gesamtkonzept mit konsequenten und mutigen Reformen in allen Bereichen der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik. Wir werden dieses Reformkonzept zum Maßstab für eine zukunftsorientierte Politik machen.
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