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Geschäftsberichte

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Geschäftsbericht 2004

Nach drei Jahren der konjunkturellen Stagnation erreichte die deutsche Wirtschaft 2004 endlich wieder ein erkennbares, wenn auch schwaches Wirtschaftswachstum. Die wirtschaftliche Lage bleibt von einem starken Kontrast zwischen Außen- und Binnenwirtschaft und großen Unterschieden zwischen den Branchen geprägt. Vor allem der Export trägt zu dem – wenn auch geringen – Wirtschaftswachstum bei. Von einer nachhaltigen wirtschaftlichen Belebung ist die deutsche Wirtschaft noch immer weit entfernt. Der einstige europäische Wachstumsmotor ist heute Wachstumsbremse. Die leichte Konjunkturbelebung darf daher nicht über die anhaltenden strukturellen Probleme hinwegtäuschen.

Halbjahresbericht 2004

Deutschland hinkt in seiner wirtschaftlichen Entwicklung nach wie vor der Weltwirtschaft hinterher. Die USA, Japan und die Mehrzahl der EU-Länder übertreffen das Wirtschaftswachstum Deutschlands zum Teil deutlich. Das reale Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich im 1. Quartal 2004 gegenüber Jahresfrist lediglich um 1,5 Prozent. Nach Berücksichtigung der Saison und Kalendereffekte reduziert sich die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahresquartal auf 0,7 Prozent. Erst für die zweite Jahreshälfte wird eine Beschleunigung der wirtschaftlichen Aktivitäten erwartet.

Geschäftsbericht 2003

Deutschland hat auch im Jahr 2003 seinen Weg durch die längste wirtschaftliche Talsohle seit der Wiedervereinigung fortgesetzt. Die Wirtschaft erlebt seit nunmehr drei Jahren Stagnation und Rezession. Die Bürger und die Wirtschaft sind durch Steuern, Abgaben und Gesetze überlastet. Die Sozialversicherungen stehen vor dem Kollaps. 40.000 Unternehmensinsolvenzen kennzeichnen einen neuen Pleitenrekord. Der Staat ist höher denn je überschuldet. Mit einem Defizit von über drei Prozent zum dritten Mal in Folge demontiert Deutschland den europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt. Das Bildungssystem ist nicht leistungsfähig und bestenfalls noch Mittelmaß.

Halbjahresbericht 2003

Die Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft hat sich weiter verfestigt. Seit dem zweiten Quartal des Jahres 2000, also seit drei Jahren, ist das vierteljährliche Bruttoinlandsprodukt in realer und saisonbereinigter Rechnung nicht mehr gestiegen. Während die Europäische Union im vergangenen Jahr im Durchschnitt noch ein Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent erzielen konnte, schrammte die deutsche Wirtschaft mit 0,2 Prozent knapp an der Nulllinie vorbei. Deutschland bildete im letzten Jahr gemeinsam mit den Niederlanden wieder das Schlusslicht innerhalb der EU.

Geschäftsbericht 2002

Die deutsche Wirtschaft durchschreitet derzeit die längste wirtschaftliche Talsohle seit der Wiedervereinigung. Wie schon im Vorjahr lag die Wachstumsrate auch 2002 nur bei einer schwarzen Null und noch immer fehlen Hinweise auf eine baldige konjunkturelle Erholung. Die fortwährende wirtschaftliche Stagnation hat inzwischen tiefe Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt, und immer stärker sinkt parallel das Beschäftigungsniveau. Für das kommende Jahr wird mit einer weiteren Verschlechterung der Arbeitsmarktlage gerechnet.
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